Logopädie – Erwachsene

Für barrierefreie Kommunikation

Sprache begleitet uns jeden Tag. Egal, ob es dabei um Verständnis von Texten und Sprache geht oder darum, sich selbst verständlich zu machen – manchmal funktionieren die dafür benötigten Werkzeuge des Körpers nicht. Dies bereitet oftmals nicht nur körperliche Schmerzen, sondern hemmt auch das Selbstbewusstsein. Es gibt viele verschiedene Therapieansätze, um Symptome zu lindern und Krankheiten zu heilen.

Logopädie bei Erwachsenen
Logopädie bei Erwachsenen

Welche Störungen behandelt die Logopädie-Praxis DiaLog in Nürnberg?

In unserer Praxis behandeln wir eine Vielzahl von Störungen, darunter Sprachentwicklungsverzögerungen bei Kindern, Artikulationsstörungen, Stottern, Stimmprobleme, neurologische Sprach- und Sprechstörungen (z. B. nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson) sowie Schluckstörungen.

Wie lange dauert eine logopädische Behandlung?

Die Dauer einer logopädischen Behandlung variiert je nach Art und Schwere der Störung, Mitarbeit der Patienten sowie den individuellen Bedürfnissen des Patienten. In der Regel umfasst eine Therapiesitzung etwa 45 bis 60 Minuten und die Gesamtbehandlungsdauer kann von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten reichen. In der Regel umfasst ein Rezept aber zehn Termine.

Logopädie bei Erwachsenen
Logopädie bei Erwachsenen

Wie läuft eine logopädische Behandlung in unserer Logoädiepraxis Nürnberg ab?

Die Behandlung beginnt mit einem Gespräch und einer ausführlichen Diagnostik, um die genaue Art und Ursache der Störung zu ermitteln. Basierend auf den Ergebnissen wird ein individueller Therapieplan erstellt, der auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten ist. Die Therapiesitzungen beinhalten verschiedene Übungen, Spiele und Techniken, um die Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Die regelmäßige Zusammenarbeit zwischen dem Logopäden und dem Patienten ist entscheidend, um Fortschritte zu erzielen.

Gibt es Altersbeschränkungen für die logopädische Behandlung in Nürnberg?

Nein, in unserer Praxis behandeln wir Menschen aller Altersgruppen, von Säuglingen über Kindern bis hin zu Senioren. Wir passen unsere Therapieansätze an das jeweilige Alter und die individuellen Bedürfnisse an.

Ergotherapie bei Erwachsenen
Logopädie bei Erwachsenen

Wer übernimmt die Kosten für logopädische Behandlungen in Nürnberg?

In der Regel werden logopädische Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Erwachsene Patienten müssen laut Bestimmungen, sofern sie nicht befreit sind, eine Zuzahlung von 10 % leisten. Es ist jedoch wichtig, vor Beginn der Therapie die genauen Konditionen mit der eigenen Krankenkasse abzuklären. Private Krankenversicherungen können ebenfalls logopädische Leistungen abdecken.

Aphasie

Bei einer Aphasie treten Sprachstörungen aufgrund von einer Schädigung des Gehirns (z. B. nach einem Schlaganfall) auf. Eine Aphasie kann sich sehr vielfältig zeigen. Es kann zum Beispiel die Artikulation, der Satzbau, die Schriftsprache, das Sprachverständnis oder eine Kombination daraus betroffen sein.

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Dysathrie

Darunter versteht man eine Sprechstörung aufgrund einer Vorerkrankung. Es kann die Artikulationsdeutlichkeit, die Sprechmelodie (Prosodie), der Sprechrhythmus, die Lautstärke oder die Atmung in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sein. Die Verständlichkeit der Betroffenen nimmt dadurch stark ab. Patient*innen mit der Vorerkrankung Parkinson oder mit spastischen Lähmungen zeigen häufig eine Dysarthrie.

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Dysphagie

Dysphagie ist ein medizinischer Begriff, der Schwierigkeiten beim Schlucken beschreibt. Menschen, die an dieser Erkrankung leiden, haben oft Probleme, Nahrung und Flüssigkeiten sicher und effektiv zu schlucken. Wir bieten verschiedene Thearpieleistungen, die darauf abzielen, Menschen mit Dysphagie zu unterstützen und ihnen zu helfen, eine bessere Lebensqualität zu erreichen.

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Dysphonie

Bei einer Dysphonie unterscheidet man zwischen einer funktionellen oder organisch bedingten Stimmstörung.

Die funktionelle Stimmstörung beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit oder den Stimmklang, bei organisch unveränderten Voraussetzungen. Typische Symptome sind neben einer heiseren, rauen und leisen Stimme der Räusperzwang.

Durch eine organisch bedingte Stimmstörung verändert sich der Stimmklang ebenfalls. Die Belastbarkeit der Stimme wird geringer und der Klang kann rau, leiser oder heiser sein. Einer organisch bedingten Stimmstörung liegen jedoch Veränderungen des Kehlkopfs oder der Stimmbänder zugrunde. Manchmal treten auch Schmerzen oder Missempfindungen im Hals auf.

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Hörstörung

Häufig kommt es aufgrund von Hörstörungen zu einer Sprechstörung. Je nach individuellem Hörverlust werden unterschiedliche Laute kaum oder gar nicht gehört. Wenn ein Laut additiv nicht in der gewöhnlichen Qualität wahrgenommen werden kann, kann er auch nur schwer als solcher aktiv produziert werden. Somit werden die Laute häufig entweder nicht oder nicht korrekt artikuliert. Im Allgemeinen hört sich die Aussprache oft undeutlich oder verwaschen an. In der Therapie werden die Laute und Geräusche unterschieden und erkannt, sodass diese in einem zweiten Schritt korrekt artikuliert und im Sprachgebrauch adäquat eingesetzt werden können.

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Laryngektomie

Wenn der Kehlkopf entfernt wurde, werden auch das Schlucken und Sprechen maßgeblich verändert. Es gibt allerdings unterschiedliche Möglichkeiten (z.B. die Speisenröhrenstimme), um wieder zu kommunizieren, oder die Nahrungsaufnahme zu erlernen. Wie die Speiseröhrenmuskulatur zur Stimmerzeugung genutzt werden kann, wird während der Behandlung in der Therapie erlernt.

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Myofunktionelle Störung

Im Bereich der Mund-, Gesichts- und Halsmuskulatur herrscht ein Muskelungleichgewicht. Dieses führt zum Beispiel zu einem inkompletten Mundschluss, zur Mundatmung, zu einem inkorrekten Schluckmuster oder zur Vorverlagerung der Zunge. Begleitet werden kann die myofunktionelle Störung von einer ungenauen Artikulation (meist ist der Laut /s/ betroffen) oder von Zahn- und Kieferfehlstellungen (offener Biss) und Zähneknirschen sein. In der Logopädie wird zunächst durch gezielte Übungen das Muskelgleichgewicht wieder hergestellt, um darauf aufbauend gegebenenfalls das physiologische Schluckmuster, oder die korrekte Lautbildung erlernen und festigen zu können.  

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Neurologische Erkrankungen

Hierunter zählen unter anderem Krankheiten wie Morbus Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Multiple Sklerose. Allen gemeinsam ist ein langsam fortschreitender Verlauf, bei dem die Nervenzellen abgebaut werden. Die Erkrankungen beeinträchtigen in unterschiedlichem Ausmaß das Sprechen, die Stimme oder das Schlucken. Da die Symptome hier vielfältig sind, orientiert sich die logopädische Behandlung an den individuellen Problemen. Zum Beispiel wird durch gezieltes Muskeltraining der Gesichtsmuskeln für den Erhalt der Mimik gesorgt.

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Rinophonie

Rhinophonien werden umgangssprachlich auch Näseln genannt. Es entweicht beim Sprechen entweder zu viel Luft (offenes Näseln) oder zu wenig Luft (geschlossenes Näseln) über die Nase. Durch die sich daraus ergebende Veränderung der Nasenresonanz verändert sich der Stimmklang bestimmter Laute. Dies führt dazu, dass sich die Sprache häufig undeutlich anhört. In der Therapie wird an der Muskulatur des Gaumensegels gearbeitet, da diese Muskeln für das Näseln verantwortlich sind.

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Stottern und Poltern

Stottern bedeutet, dass der Sprachfluss zum Beispiel durch Dehnungen oder Wiederholungen eines Lauts unterbrochen wird. Für die Betroffenen sind diese Symptome nicht oder nur schwer kontrollierbar. Erwachsene Patienten haben in der Regel ein hohes Bewusstsein gegenüber ihren Symptomen.

Poltern zeigt sich in schnellem oder unregelmäßigem Sprechen. Hierbei verschmelzen die Laute und Wörter oft ineinander oder werden ganz ausgelassen.

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Stimmtransition und Stimmarbeit

In unseren Praxen für Logopädie verstehen wir die Einzigartigkeit Ihrer Stimme und möchten Sie auf Ihrer Reise zu begleiten, ganz gleich, wie Sie sich identifizieren.
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